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Retten was zu retten ist

Das archäologische Vermächtnis unserer Vorfahren ist seit Jahren durch die Zerstörung der Funde und Befunde bedroht. So setzt z.B. der saure Boden und die intensive Landwirtschaft den Bodenfund so stark zu, dass sie nur noch in einem erbärmlichen Zustand geborgen werden können. Auf den meisten aus einem Acker geborgenen römischen Münzen ist schon heute kaum noch ein Münzbild zu erkennen. Die Patina ist fast nur noch Brösel.

Seit einigen Jahren kommt eine neue Bedrohung hinzu: „Die Abwicklung der Amtsarchäologie“.

Der Kostendruck auf die Länder wird sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen. Gerade im Hinblick auf eine Generationengerechtigkeit führt an einem Sparkurs langfristig kein Weg vorbei. Es ist daher eine Frage der Zeit wie lange die Amtsarchäologie überhaupt noch handlungsfähig ist. Es sollten daher frühzeitig Mittel und Wege gesucht werden, die Erkenntnisse aufwandsarm und kostengünstig in die nächsten Generationen zu retten. Gleichzeitig sollte aktuell an Funden und Befunden gerettet werden was zu retten ist.

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