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Niedersachsen vernachlässigt Kampfmittelräumung – Bürger und Touristen in Gefahr?

Ein Presseartikel des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) zur Gefahrenlage durch Blindgänger und Munition in Niedersachsen wirft erhebliche Fragen über die Versäumnisse der Kampfmittelräumung in der Vergangenheit auf. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, weshalb in Niedersachsen selbst 75 Jahre nach Kriegsende angeblich immer noch so eine gravierende Gefahr für den Bürger besteht? Außerdem stellt sich Frage in weit Touristen gefährdet sind, die ggf. in diesem Bundesland ahnungslos in Seen und Flüssen baden?

Es erscheint daher zwingend erforderlich die Gelder weg von der Archäologie hin zur Kampfmittelbeseitigung umzuverteilen um hier schnellst möglich die Altlasten aufzuspüren und fachgerecht zu entsorgen. Ein entsprechender Antrag muß dringend beim Niedersächsischen Landtag eingereicht werden. Die Deutsche Sondengänger Union (DSU) wird sich darum kümmern.

Außerdem muss jedem Sondengänger und Magnetangler geraten werde, beim Melden von zufällig entdeckter Munition zunächst die Rechtslage durch einen Anwalt abzuklären. Es drohen selbst bei einem Zufallsfund bis zu 250.000 € Bußgeld.

Link zum Presseartikel: https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/presse_amp_broschuren/munitionsfunde-und-unfalle-durch-unerlaubte-schatzsuche-mit-metalldetektoren-und-magnetangeln-nehmen-zu-188490.html

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