Gezielte Provokationen auf Facebook

Eine seltsame Entwickung tut sich in Facebook auf, die kein Zufall sein kann. Es gibt Personen und Fakeaccounts, die mit missionarischem Eifer dazu raten sich eine Nachforschungsgenehmigung zu holen. Und zwar besonders in den Bundesländern in denen eine Zusammenarbeit mit den Archäologen traditionell schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.

Es steht die Vermutung im Raum, dass es primär darum geht die Sondengänger in eine Falle zu locken und an Adressen zu kommen. Die Archäologen (z.B. Baden-Württemberg) senden auf so eine Anfrage postwendend harsche Absagen. Es ist auch denkbar, dass sich Sondengänger mit Fakeaccounts einen Spaß machen und die Archäologen “beschäftigen” wollen, denn jeder Antrag auf Nachforschungsgenehmigung muss vom Amt bearbeitet werden und das erzeugt Aufwand.

Zur Sicherheit unserer Gruppen-Mitglieder wird Metallsonde.com nun alle Mitglieder aus seinen Gruppen entfernen, die auffällig häufig dazu raten mit Archäologen in Kontakt zu treten, obwohl das jeweilige Bundesland gar keine ordentliche Zusammenarbeit anbieten kann.

Gleiches gilt für Personen, die gezielt mit Munitionsfunden provozieren. Es scheint Fakeaccounts zu geben, die unser Hobby durch das Posten von brisantem Umgang mit Munition gezielt in Mißkredit bringen wollen. Alle Gruppenadmins sollte so etwas direkt löschen.

Das nachfolgende Video beleuchtet unter anderem das Thema Suchgenehmigung:

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