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Zahl der Sondengänger in Deutschland rückläufig

Die Zahl der aktiven Sondengänger ist seit Mitte 2017 rückläufig. Es kehren mehr Personen dem Hobby den Rücken, als neue Sondengänger hinzukommen.

In den Jahren 2015/2016 löste die vom Denkmalamt Speyer in allen Zeitungen platzierte Barbarenschatz-Geschichte einen kleinen Boom aus. Dieser Impuls fehlte 2017 und konnte auch durch die Youtube-Sondelkanäle nicht ausgeglichen werden. Erklärt werden kann dies damit, dass auch hier der Erstimpuls fehlt. Auf Youtube sucht natürlich nur jemand nach Sondelfilmen, der vorher anders wo auf unser schönes Hobby aufmerksam wurde.

Es steht daher zu befürchten, dass den Denkmalämtern mittelfristig nicht mehr so viele sondelnden Hilfskräfte zur Verfügung stehen. Auch der Detektorenhandel verspürt in Summe einen spürbaren Abwärtstrend. Vorbei die Zeit, als man ausgelöst durch den Barbarenschatz und die damkit verbundene umtriebige Werbung der Archäologen in Speyer containerweise Detektoren in den USA geordert hat.

Wenn wir die Zahl der Sondengänger auf einem einigermaßen konstanten Niveau halten wollen, sind neue Impulse notwendig. Einige Händler und Denkmalämter unterstützen die Youtube-Sondler nach Kräften, aber dies wird langfristig leider nicht ausreichen. Wie schon oben geschrieben fehlt der Erstimpuls in den klassischen Medien (Bildzeitung und TV).

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